Die Besitzchronologie der Ahremer Mühle
1454: Johann Kubbink wird im Zusammenhang mit seinem Erbe und Gut genannt. Dabei ging es unter anderem um Ackerland an der Ölmühle zu Ahrem.
1463: Heinrich von Linzenich und seine Ehefrau Johanna verkaufen ihren Hof zu Ahrem mit unter anderem 15 Morgen Ackerland an der oberen Mühle an das Kloster Sion zu Köln.
1522: Johann Vaßbender von Friesheim verkauft ein Viertel Benden an der oberen Mühle in Ahrem an Engel Kütter und dessen Ehefrau Katharina.
1627: Die zur Herrschaft Konradsheim gehörenden Mühlen werden erwähnt. Die Ahremer Mühle steht zu dieser Zeit im Zusammenhang mit dem Kurfürsten bzw. dem Erzstift Köln. Die Familie Haes erhält Abgaben aus dem Mühlenbetrieb.
1642: Müller Gerhard ist Pächter bzw. Betreiber der Ahremer Mühle.
1651: Nach dem Tod des Müllers Gerhard geht es um die Pacht seiner minderjährigen Kinder. Gerhard hatte die Ahremer Mahlmühle für jährlich 32 Malter Roggen gepachtet.
1655/1661: Johann Gustorf verpachtet das Pingsheimer Gemahl an den Müller Johann Grolens.
1690: Johann Hansen wird als Ahremer Müller genannt.
1767: Pächter Ippen bittet um einen Pachtnachlass.
1770: Die Mühle wird für sechs Jahre neu an Johann Lessenich verpachtet.
1776: Johann Lessenich erhält erneut den Zuschlag und pachtet die Mühle für 124 Reichstaler.
1778: Die Tochter von Johann Lessenich und ihr Ehemann Adam Moll treten in die Pachtung ein.
1795: Johann Moll aus Ahrem wird als Müller und Pächter genannt.
1837: Besitzer: van Dahlen; Pächter: Heinrich Moll.
1875: Die Ahremer Mehlmühle gehört bzw. wird betrieben von Johann Peter Beck.
1980er Jahre: Umfassende Restaurierung durch die Familie Schnell
2022: Restaurierung nach Flut durch aktuellen Besitz Familie Conradi/Struck
